Das erste Mal Veganz in Frankfurt

Trotz drückender Hitze entschloss ich mich vorgestern nach Feierabend spontan, mit der Straßenbahn nach Bornheim zu fahren und dem Veganz dort endlich mal meinen ersten Besuch abzustatten.
Da mir jeglicher Orientierungssinn fehlt, lief ich zunächst in die falsche Richtung und kam an denn’s Biomarkt vorbei – also schnell ein Abstecher!
Zunächst warf ich einige Blicke in die Regale, schaute mir die Preise an und ging dann, mit einer Tofusnackwurst und einem Saft in Händen, in die Spessartstraße 2, wo das Veganz gut sichtbar an der Ecke hinter einer Wurstbude steht.
Nachdem ich im Fernsehen Bilder einer der Berliner Filialen gesehen hatte, war ich überrascht, wie klein dieser Laden tatsächlich war (aber vielleicht wirkte es im Fernsehen auch anders). Und dennoch von oben bis unten vollgestopft mit veganen Lebensmitteln und anderen Produkten!
Klasse war gleich am Anfang die „Zapfanlage“ für Nüsse und Müsli, und nicht einmal teuer! Eine kleine Eistheke, eine kleine Gemüseabteilung, und dann zwei große Kühlregale voller Tofu, Käseersatzsorten und Co. Natürlich Mehl und Mus, Getreide, Kerne, Fertiggerichte, Gewürze, und in der linken Ecke Kosmetika.
Alles in allem gibt es im Veganz wirklich alles, was man so braucht, auch wenn mir aufgefallen ist, dass die Preise teilweise etwas höher waren als im denn’s (ca. 30 Cent beim Seidentofu von Taifun, beispielsweise). Aber ich muss auch sagen: Einfach in einen Laden zu stiefeln und ausnahmslos alles greifen zu können, ist wirklich ein luxuriöses Gefühl. Denn das Studieren der Zutatenliste geht einem ja wirklich schnell in Blut und Fleisch über! Und vermutlich unterstützt man mit dem kleinen Aufpreis auch irgendwie das Konzept.
Das einzige, das ich auf die Kontra-Liste schreiben würde, wenn ich eine angelegt hätte: Die Verkäuferinnen wirkten recht unprofessionell. Die zwei jungen Damen, die da waren, standen die meiste Zeit, die ich im Laden verbrachte, zusammen und quatschten. Zwischenzeitlich kam ein Kunde und sagte, er bräuche jemanden an der Kasse – das war den beiden wohl entgangen. Mir wiederum konnte nicht entgehen, dass die eine kürzlich ein Date gehabt hatte, aus dem sich jedoch nicht mehr entwickelt hatte.
Aber ich möchte die beiden nicht zu schlecht dastehen lassen. Denn als ich eine Frage hatte, wurde mir das gesuchte Produkt sofort freundlich und zielgenau gezeigt.

Ich ziehe also das Fazit, dass dieser Laden auf jeden Fall ein Good-to-have ist. Gerade bei spezielleren Sachen wie veganem Frischkäse finde ich es manchmal schwierig, überhaupt was zu finden, und da ist ein rein veganer Supermarkt natürlich prima. Und wie gesagt; mal für eine Einkaufstour die Etiketten vergessen zu können (wenn man nicht gerade eine Unverträglichkeit hat), ist wirklich was wert!

Auf dem Weg nach draußen konnte ich es mir dann nicht nehmen lassen, trotz der hohen Temperaturen einen Snickers-Muffin im angeschlossenen Wondergood Bistro zu kaufen.
Wirklich großartig :-) Und mit zwei Euro preislich auch eine Wiederholung wert!20140610_185515

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